Reifenfreigaben im Supermoto-Bereich – Übersicht &; Empfehlungen

Reifenfreigaben im Supermoto-Bereich – Übersicht &; Empfehlungen


Die richtige Reifenbreite in Kombination mit der passenden Felgenbreite ist ein entscheidender Faktor für Fahrverhalten, Eintragung und Optik bei einer Supermoto.

Viele Fahrer möchten möglichst breite Reifen
fahren, allerdings müssen Felge und Reifen technisch zusammenpassen, damit das Motorrad stabil bleibt und korrekt funktioniert.


Felgenbreite Reifendimensionen Straße



Felgenbreiten & Reifenfreigaben im Supermoto-Bereich – Technische Fakten & Praxis

Die Wahl der richtigen Felgen- und Reifenkombination beeinflusst Fahrverhalten, Stabilität und Eintragung maßgeblich. Während technisch oft schmalere Setups als besonders ausgewogen gelten, zeigt die Praxis im Supermoto-Bereich eine klare Entwicklung: Viele Fahrer bevorzugen heute bewusst breitere Hinterradfelgen wegen der Optik und Straßenperformance. Entscheidend ist daher, die Unterschiede sachlich zu betrachten.


3.5 x 17 Zoll Felge

Die 3.5 x 17 Felge ist der etablierte Standard für das Supermoto-Vorderrad im Straßeneinsatz. In Kombination mit einem 120/70 R17 entsteht eine harmonische, runde Reifenkontur mit neutralem Handling und hoher Präzision beim Einlenken. Diese Dimension gilt fahrdynamisch als Referenz, da sie Stabilität beim Bremsen mit einem direkten und kontrollierbaren Lenkgefühl verbindet.


16.5 x 3.5 Zoll Felge

Die 16.5 x 3.5 Felge stammt aus dem Supermoto-Rennsport und wird hauptsächlich mit Slicks gefahren. Sie bietet sehr viel Grip auf Asphalt sowie eine direkte Rückmeldung von der Vorderachse. Aufgrund eingeschränkter Straßenzulassung und spezieller Reifenverfügbarkeit wird diese Größe überwiegend im Track- und Wettbewerbsbereich eingesetzt.


16.0 x 3.5 Zoll Felge

Die 16.0 x 3.5 Felge ist eine klassische Racing-Variante mit kleinerem Durchmesser. Dadurch entsteht ein besonders agiles Einlenkverhalten und schnelle Richtungswechsel. Wird jedoch hauptsächlich im Wettbewerb wegen ihres sehr direkten Fahrgefühls geschätzt.


4.25 Zoll Felge

Die 4.25 x 17 Felge war lange Zeit ein Standard im Supermoto-Umbau und gilt technisch weiterhin als sehr ausgewogen. Ein 150/60 R17 passt ideal zur Felgenbreite und sorgt für eine runde Reifenkontur mit präzisem Einlenkverhalten und neutralem Handling. Auch ein 160/60 R17 kann montiert werden, wirkt jedoch bereits etwas breiter gezogen und verändert die Kontur leicht.

In der Praxis wird diese Größe heute seltener gewählt, obwohl sie fahrdynamisch oft Vorteile bietet. Der Grund liegt weniger in der Technik, sondern vor allem in der gewünschten breiten Supermoto-Optik.


4.5 Zoll Felge

Die 4.5 x 17 Felge gilt als klassischer Mittelweg zwischen Agilität und Stabilität. Sowohl 150/60 R17 als auch 160/60 R17 funktionieren hier technisch sauber. Ein 150er Reifen wirkt meist leichter und direkter im Einlenken, während ein 160er Reifen optisch breiter steht und mehr Stabilität auf schnellen Asphaltpassagen vermittelt.

Viele moderne Umbauten setzen auf diese Größe, da sie einen guten Kompromiss zwischen Fahrbarkeit, Eintragbarkeit und Optik darstellt.


5.0 Zoll Felge

Die 5.0 x 17 Felge wird heute im Supermoto-Bereich besonders häufig nachgefragt. Üblicherweise kommt hier ein 160/60 R17 zum Einsatz. Durch die breite Felge wird der Reifen flacher aufgebaut, wodurch eine große Aufstandsfläche entsteht und das Motorrad sehr stabil auf Asphalt wirkt.

Technisch bedeutet das jedoch auch: Die Reifenkontur ist weniger rund, wodurch das Einlenkverhalten etwas ruhiger und weniger verspielt sein kann. Die hohe Beliebtheit dieser Größe basiert daher stark auf Optik und Straßenfokus, weniger auf maximaler Agilität.



 

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